Manchmal...

...hilft aber auch so gar nichts.

Eine müde Melancholie zog seit dem Weckerklingeln heute morgen mit schweren Füßen an mir und hinter mir her. Der heutige Dienstag war mein Montag. Das Wochenende um einen Tag verlängert, traf ich gestern bei bestem Wetter meine Messe-reisenden Eltern in Leipzig, um sie am Nachmittag mit meiner Heide bekannt zu machen.
Vielleicht hatte ich mich auch ganz spontan an die Freiheit des Urlaubstages gewöhnt und mich daher stimmungstechnisch dem wolkenverhangenden Himmel von heute angepasst.

Hätte ich doch heute früh zu gern meinen Kaffee im Bett getrunken und mir ausgesucht, womit mein Toast als nächstes belegt wird. Denn wie mein weiser Papa auch gerne zu sagen pflegt: " Wer nie sein Brot im Bette aß, weiß nicht wie Krümel pieken."


How to survive...

...in a city that n ever sleeps!?!!

Ich werde mir den nahenden Frühling zum Anreiz machen, um ein paar "Überlebenstipps" für "Neu"-Dessauer zusammen zu stellen.
Es ist ein Projekt in zarten Kinderschuhen. Ob es mir gelingt, kann ich noch nicht mit Sicherheit behaupten. Ich könnte auch ganz zynisch sagen, das beste an Dessau ist, wenn man nicht dort wohnt.
Aber ich bin kein Schwarzmaler und werde mit zunehmenden Sonnenstunden jedes Jahr auf´s Neue zum Dessau-Gutheißer. Zum Fan sein, reicht es noch nicht aus.
Diese Rentnerstadt macht es einem bekanntlich auch nicht leicht wirklich nette oder überhaupt Leute kennen zulernen.
Daher genieße ich die Abende, mit den wenigen aber umso bedeutsameren Dessauer Freunden die ich meine nennen darf.
Auch wenn ich beim Citytalk aufgrund mangelnder Personenkenntnisse immer noch nicht so recht mithalten kann, sind es Abende wie diese an denen ich gerne in dieser lonesome-cowboy-Stadt wohne.


Ich vergass...

...vom mein-Herz-rutscht-in-die-Hose-Moment der letzten Woche zu berichten. Da ich genau weiß, dass meine liebe Familie stets gespannt auf neue Geschichten in meinem Blog wartet, habe ich diese glatt beim Telefonat vergessen zu erwähnen. War ich doch damit beschäftigt ihnen dank Facetime beim Essen oder Zeitschriften sortieren zu zusehen. 

Es war Donnerstagabend als ich von einer Freundin in die Heide zurückkehrte. Ein Blick in den Briefkasten könnte ab und zu nicht schaden, dachte ich mir. Es hatte sich gelohnt die verbeulte Kiste zu öffnen. Lag dort doch ein Schreiben der Stadt Dessau-Roßlau. Etwas irritiert aber noch ohne großartige Befürchtungen, nahm ich ihn ungeöffnet mit hinauf ins Dachgeschoss. Ich zog mich in Ruhe aus, setzte mich und öffnete das Schreiben. Ich bin Meister im Überfliegen und habe somit folgende Wörter zu einem Satz zusammen gefügt :

Der Rattenfänger von Hameln...

...dieser möchte in Bezug auf meine (zukünftigen) Follower sein. Zähle ich derzeit stolze 2 Stück...dürfte sich an dieser Situation gerne etwas ändern.

Alsoooo...

Mit welchem Lied, welches ich euch äußerst professionell und mit gezwirbelter Blogger-Frise auf meiner Rattenfänger-Flöte darbiete, bringe ich euch dazu mir brav zufolgen???

Themen her!

Hier zwar nichts mit Flöte aber ebenfalls Blasinstrument ... wenn auch aus Blech.

Denke ich an Dessau in der Nacht...

...bin ich tatsächlich, ab und an um den Schlaf gebracht.

Wer mich kennt weiß, dass ich es noch nicht geschafft habe, durch und durch pro Dessau zu sein. Das liegt aber weniger an der Stadt, als an seinen Bewohnern. Ist diese einst so prachtvolle, herrschaftliche Stadt doch so furchtbar bestraft worden und als Kriegsopfer mit abgetrennten Gliedmaßen zurück gelassen worden.

Für ein städtebauliches Projekt habe ich mich vor circa 2 Jahren mit der Bauhausstadt etwas detaillierter beschäftigt. Dazu habe ich das Stadtarchiv besucht und das Bildarchiv durchforstet. Alte Fotos rufen in den meisten Fällen Wehmut hervor aber in diesem Fall war es einfach nur Trauer um eine veraltete, ungepflegte ehemalige Schönheit. Seit diesem Schlüsselmoment sehe ich Dessau mit anderen Augen.

und wieder...

...ist eine Woche rum. Eine Woche im Februar, die etwas zu früh den Frühling erahnen lässt. Eine weitere Woche, in der meine innere Stimme mich immer lauter werdend an mein Portfolio erinnert!! Ich bin dran...hab´s auf dem Schirm!!! Mein Ticket ...

Der Hersteller einer bestimmten Teelinie hat sich dem Prinzip der Glückskeks-Spruch-Industrie angenommen und mir täglich eine Mischung aus Domian und Konfuzius beschert.



smacznego...ganz ohne Bild dafür mit Ton!!

Everyday a birthday gift.


Noch im Dezember verfolgte ich den Plan, zusammen mit einem Freund am 12.02.2014 auf dem Konzert von "milky chance" im Leipziger Werk 2 zu tanzen. Diesen Plan hatten in kürzester Zeit so viele Freunde guter Musik gehabt, dass es bereits 1-2 Wochen nach Eröffnung des Kartenverkaufs keine Tickets mehr gab. Das kann an der Größe der Location liegen, die mir bisher noch nicht bekannt ist. Es kann aber auch bedeuten, dass das Duo trotz nachgesagter Kommerzialität, einfach nur gute Musik macht. Das sich Musik sehr stark durch mein Leben zieht, habe ich vermutlich schon einmal zu oft erwähnt.
Daher ist es mir an dieser Stelle auch wichtig zu erwähnen, dass es nicht an der Häufigkeit in der ein Song im Radio o.ä. gespielt wird liegt , ob es ein gutes oder "schlechtes" Musikstück ist.
Aus meiner Sicht der Dinge, ist die Aussage : "das ist mir zu Mainstream" wieder zu Mainstream. Versucht man doch mit dieser Aussage eher zu sagen, dass man nicht so sein möchte wie alle anderen. Und das ist mir schon viel zu lange ein Trend . Sagt das doch gar nichts über die Qualität der Musik als solches aus.
Entweder die Musik macht etwas mit dir oder nicht. Du möchtest tanzen, weinen oder nur entspannen.
Zugegeben, "milky chance" ertönt derzeit tatsächlich aus jedem Kofferradio. Das macht die Sache, dass ich einfach mal KONZERTKARTEN für "milky chance & friends" geschenkt bekommen habe, um Gottes Willen nicht weniger COOL. Wer auch immer die Freunde sein mögen, ich heiße sie willkommen und kann nun kaum den 30.08.2014 abwarten!!!
An dieser Stelle nochmals ein RIESEN GROSSES DANKESCHÖN  an meine Lieben.

Marteria, Putin & George Clooney...

...WOCHENflashback

Es war eine arbeitsreiche Woche. Zwischen hastigen Angeboten, einer... nun ja...etwas unangenehmen aber auch amüsanten Submission und viiiieel Papier, verging die Zeit wie im Fluge.
Am Sonntag noch klagte ich darüber, dass der Montag mit großen Schritten naht. Mit einem Mal sitze ich hier...seit langem an einem Freitagabend in der Heide. Das wiederum auch nur, weil ein hundsgemeiner Hermesbote meine Bitte, ab 15.30Uhr meine lang ersehnte Bestellung zu liefern, ignoriert hat. Ich weiß, wir sind hier nicht bei "Wünsch´ dir was" ...aber ein Versuch war es wert. Nun lasse ich ein Leipziger Frühstück für ein neues Apfelkind sausen...was bin ich für eine Freundin.

Sehr geehrte Berliner Verkehrsbetriebe...

...auf meiner Liste : "Dinge die ich getan haben sollte, bevor ich alt bin." steht stand :
Mach doch mal was Verrücktes!
Animiert durch meine geliebte Schwägerin, ging ich dem nach.

Freitag nach der Arbeit, zog es mich in Windeseile über die Autobahn in Richtung Berlin Friedrichshain. Dort, wo sonst mein von mir ernanntes Zimmer mit einer Schlafcouch auf mich wartet, quartierten sich meine Eltern ein. Diese kamen vom verschneiten Eiland in die pulsierende, abtauende Großstadt.

Ein verlockendes Angebot bei Ebay Kleinanzeigen, führte uns bevor der Abend starten konnte noch kurz zum Prenzlauer Berg, um einen überaus gemütlichen Lesesessel pass genau in meinen Flitzer zu manövrieren.

Nachdem die Bäuche gut gefüllt und die ersten Astra geleert waren, ging es nochmals auf kurzem Weg in den 24h-Kaisers. Dieser verwandelt sich zur Abendstunde in eine kleine Einkaufsdiskothek. Zu buntem Scheinwerferlicht und guter Musik griffen wir beherzt nach Nachschub und ließen anschließend das Wohnzimmer unter den Blicken der Nachbarn zum Mini-Club avancieren...wenn auch nur bis 0.00Uhr. Dann fiel die Sperrstunde.
Am Samstag nutzten wir das Wetter um von Kiez zu Kiez zu schlendern und uns allerhand Berliner Leben anzuschauen.



dreaming myself away...

Mir ist kalt!
Ich friere seit gefühlten 4 Monaten.
Wenn ich nicht zur Arbeit müsste, wäre mein Bett der Ort an dem man mich finden würde.
Wäre Wasser kein so kostbares Gut und am Ende des Jahres auf einem Stück Papier in Zahlen wiederkehrend, stünde ich im wärmenden Dampf meiner Dusche.
Ich möchte nicht falsch verstanden werden! Ich liebe die Jahreszeiten ... jede Einzelne. Vor allem wenn sie für die Nächste das Feld räumen. Es ist zwar erst Ende Januar, jedoch werde ich ungeduldig.
Was macht man, wenn man nichts tun kann?!
Über´s Wetter klagen hilft bekanntermaßen wenig. Auch wenn man so immer und überall Gesprächspartner findet.
ICH...fange an zu träumen.
Ich erinnere mich an das Geräusch der Zikaden, die in der vibrierenden Mittagshitze Mallorcas zu Hochtouren auflaufen. Daran, dass man von Palmenschatten zu Palmenschatten läuft, um der Sonne zu entkommen. Das Salzwasser , meine Haare lockig wild macht und nichts besser schmeckt, als ein kühles Cerveza an einem warmen Sommerabend.


Quer durch Leipzig...

... ging es an diesem Wochenende.


Der Freitagabend stand im Zeichen von rotem Pesto* im Connewitzer ;) Leipziger-Südvorstadt-Altbau. Imposanter Stuck an den Decken und unkonventionell eingebaute, wenn auch in dieser Form nicht genutzte Toiletten machen den Charme dieser Altbauten aus.





*zu finden : how to...

let me introduce you...

...to Heide [27] .

Die Heide und ich leben nun seit gut 2 Monaten miteinander.
Meinerseits, war es Liebe auf den ersten Blick. Für einen schmalen Taler liegt sie nicht im "begehrtesten" Stadtteil Dessaus, lässt für mich aber kaum Wünsche offen.
Ich bin sehr detailverliebt und neige auch leicht dazu, mich schwer von Dingen trennen zu können. Daher mag es für den einen oder anderen Betrachter viel "Hühn un Pedühn" sein, was in der Heide seinen Platz gefunden hat.


Eine Schippe drauf...

...feat. Lottofee Part#2!

Sich selbst belügen. Das passiert! So auch mir...
In diesem Fall betrifft es ganz dezent den Blogpost namens "Liebe Lottofee..."!
Natürlich habe ich noch mehr Wünsche. Ist man wunschlos glücklich läuft man eventuell Gefahr, stehen zu bleiben. Das möchte ich nicht!! Ich möchte Träume haben und diese verwirklichen.

Eine kleine Auswahl habe ich wie folgt zusammen gestellt:


Liebe Lottofee...

...lieber Geburtstagsmann.

Auch wenn ich mein mühsam erarbeitetes Geld niemals in die Lottogesellschaft investieren würde, darf man kleine Träume haben. Zugegeben...ich habe keine großen Wünsche, diese könnte ich mir mit ein wenig Disziplin (fast) ohne Weiteres selbst erfüllen ABER wenn ich die Wahl hätte :

non-descript...

...so nennt sich mein momentanes Blog-Genre.
Alles und Nichts.
Gäbe es hier eine Hashtagfunktion, wären #nondescript #nolipsticks #noootd & #waswillunsderKünstlerdamitsagen meine TagsForLikes.

Ich habe mir sogenannte non-descript-Blogs angeschaut. Die meisten von denen fallen eher in die Kategorie fashion & beauty. Klar, ich erfreue mich auch neuer Kleidung und Kosmetik aber das ist nicht das worüber ich aus meiner Sicht der Dinge berichten möchte.

Der Mitbewohner!

Ab heute hat die Heide einen neuen Mitbewohner.
Ich habe schon sehnsüchtig auf ihn gewartet. 

Er eröffnet mir beinahe unzählige Möglichkeiten für Indoor-Freizeit-Aktivitäten, sorgt dafür, dass ich mich bilden kann und ist sehr bescheiden bezüglich seines Schlafplatzes.

Rot…



…ist der Faden, der sich im besten Fall durch meine Beiträge ziehen sollte. Gefunden habe ich ihn noch nicht.

Von meinem gescheiterten Plan einen Selfmade-Strickschal zu produzieren, ist nur grüne Wolle übrig. Diese erweist sich als wenig hilfreich.

So verfolge ich ein weiteres Ziel. Wo sind Walter und der rote Faden?  

Wasserader...

..oder Indianerfriedhof.
Die Schlaflosigkeit hält an. Da ich den Krankheitserregern keine Angriffsfläche bieten wollte, ging ich gestern bereits um 20.00Uhr zu Bett. Ich habe mir eine ganz beruhigende Reisereportage über die Seychellen angeschaut, danach folgte Südseeträume und Hawaii - Inseln unter dem Regenbogen. Die Augen auf den Fernseher gerichtet lag ich da. Bis auf ein ständiges Gähnen, kein Anflug von Müdigkeit. Ich habe den Fernseher ausgestellt und in die Dunkelheit gestarrt...nichts. Nach einer gefühlten Stunde dachte ich mir, ich probiere es mit lesen...nichts. Ich ermüde ziemlich schnell vom Lesen. Gestern machte sich Langeweile breit.
Ich glaube nicht an Magnetfelder und Wasseradern, habe jedoch darüber nachgedacht.

Insomnia...

...lat. für Schlaflosigkeit.
Die erste Nacht im taufrischem Jahr 2014 in meiner Wohnung...ich lag wach. Bis 02.00Uhr morgens klappten die Augenlider die ich versuchte zu schließen wieder auf. Ich dachte über diverse Brauchtümer nach, die mich ins Traumland bringen könnten. Wollte aber weder lesen, noch kleine Schafe zählen und zum Alkohol wollte ich in Anbetracht der vergangenen Feiertage und der Tatsache, dass ich alleine gewesen bin auch nicht greifen.

Good bye 2013!!!!!

Ach ja, da war doch was. Ich habe es geschafft!
Ich habe das zuletzt unliebsame 2013 endlich abhaken können und ein kleines Résumé gezogen.
An dieser Stelle werde ich mich nur auf die guten Erinnerungen aus dem vergangenen Jahr beziehen.
Am 01.01.2014 um 00:01 Uhr habe ich alle unschönen Dinge mit einer Flasche Sekt in der bitterkalten Ostsee ertränkt und die ersten Stunden des neuen Jahres tanzend am Strand verbracht.