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Von Olfaktorien und Aberglauben...

Es ist schon spät und ich muss morgen ins Büro.

What would Kylie do?

Kylie die putzige Rampensau kennt es vermutlich nicht, das Gefühl nach einem Festival-Wochenende. Hin- und hergerissen zwischen ins Kissen weinen, vor Freude über die tolle Zeit und Sehnsucht weil...noch ein Jahr warten. Oder das ständige Schmunzeln über die diversen lustigen Momente in der Rückblende.

An alle Konzertsteher und Rucksackträger...

...Berlin ick lieb dir!!

Ich habe meine Entscheidung nach Leipzig gezogen zu sein nicht eine Sekunde bereut und daran wird sich sicher auch nichts ändern. Jedoch schlägt mein Herz auch nach wie vor sehr stark für Berlin!! Diese überbaute, trashige, überfüllte, pulsierende, kreative und inspirierende Metropole in 2h Entfernung. Brauche ich neuen Input für Ideen und komme nach Berlin, sprudelt es über. Möchte ich Streetstyles und urbane Trends entdecken, bin ich glücklich dort zu sein. Ich danke Josi für ihre linke Bettseite und meinem Bruder für sein Gästezimmer. Ein nicht mal 24-stündiger Kurzbesuch liegt hinter mir, bevor ich die Reise nach Hamburg der Perle des Nordens antrat. Diese Städte ähneln sich nicht im Geringsten. Die hanseatische Großstadt überzeugt durch Industriearchitektur, cleaner Hafencity, unzähligen beeindruckenden Sichtbeziehungen sowie einem grundauf mondänem Auftreten. Berlin bietet jedoch die größere Vielfalt an Urbanität. Nahezu jeder Stadtteil funktioniert in sich beinahe autark und lebt durch den eigenen Kiez. Auch wenn die Gentrifizierung stark voran marschiert und der Ur-Dialekt bald museumsreif wird, ist für jeden etwas dabei.



Die unergründlichen Verhaltensweisen Busreisender…

…und was essen wir als nächstes?!

In ungefähr einer Woche beginnt das neue Semester. Knapp 2 Monate vorlesungsfreie Zeit verflogen in Mach3-Geschwindigkeit. Trotz der häufigen Krankheitspausen konnte ich ein paar zusätzliche Stunden anhäufen, um diese in ein längeres Wochenende Berlin und eine gute Woche Usedom zu investieren. Die Vorfreude war trotz Schlecht-Wetter-Prognose riesig. Die venezianische Reisegruppe vereint für ein Wochenende in der liebenswert rotzigen Hauptstadt.

Uschi, ach nee...

...30 wird man nur einmal, feiern kann man jedoch (mindestens) zweimal.

Nachdem ich gerade die Eindrücke der Überraschungsparty vor 2 Wochen im Archiv der besten Momente abgelegt hatte, stand bereits Party Nr.2 an. Mitgenommen von der Grippewelle Runde 2 tat ich alles, um solide mit der Dessauer Crew auf mich anstoßen zu können. War ich doch schon zu meiner ersten Feier von Erkältung & Co. mitgenommen und hatte mich ohne zu wissen, dass meine Meute zuhause auf mich wartet einfach auf meine Couch und eine Kanne Ingwertee gefreut. Diesmal jedoch, sollte es mir nicht so gehen und das klappte auch eigentlich recht gut. Aber darum soll es hier gar nicht gehen.


1 Jahr...

...und 48 Posts später.
Der erste Tag des neuen Jahres ist fast vorbei. Ich sitze urgemütlich auf meiner Couch und sehe durch das Dachfenster die Spitze des MDR Hochhauses im Dunkeln leuchten. Ein schöner Ausblick...auch wenn es nicht das schönste Gebäude der Stadt ist, ist es auf jeden Fall ein Gebäude in einer der schönsten Städte in der ich mir vorstellen kann, urgemütlich auf meiner Couch zu sitzen.


Die Schrecklichkeit...

...der Weihnachtsmarkt-Besucher.

Es ist (leider) allgemein bekannt, dass ich kein besonders ausgeprägter Weihnachtself bin. Ich neige sogar dazu, leicht grinchige Züge anzunehmen. ABER meiner Freunde zu Liebe, lasse ich mich auch schon mal zu einem Besuch auf dem Weihnachtsmarkt hinreißen. Ich mag Glühwein und originelle Verkaufsstände. Weihnachtsmusik im klassischen Sinne oder mit jazzigem Einfluss kann ich auch gut hören aber darüber hinaus, stellen sich bereits meine Nackenhaare auf. Zwar bin ich wie viele Kinder mit "Weihnachten in der Familie" von Frank Schöbel aufgewachsen aber so richtig abgeholt hat mich die aufgezwungene Besinnlichkeit nie so richtig.

Jetzt auch in HD...

...oder vom Adlerauge zum hippen Brillenträger.

Ich sehe schon das Augenrollen wenn ich jetzt berichte, dass ich als Student keine Zeit für irgendwas habe. Als ich noch in einer Festanstellung brav meine 40 Stunden in der Woche meinen Bürostuhl warm gesessen habe, fand ich zumindest für meinen kleinen Blog etwas mehr Zeit.
Jedoch möchte ich mich nicht beklagen, ich habe mir alles so zurecht gelegt und bin auch ziemlich froh darüber der tristen Langeweile in Form von stupidem Alltag entkommen zu sein. Nun bin ich stets damit beschäftigt rechtzeitig Bus & Bahn in Richtung Stadt zum Büro oder zur Hochschule zu erreichen. Denn das ist noch eine meiner größten Herausforderungen ...mein Zeitmanagement an den Stadtrhythmus und dem ÖPNV anzupassen.

Mein Nachbar...

...der Hanfbauer.

Wem ich bereits kleinere Anekdoten meiner...speziellen Nachbarschaft erzählen durfte weiß, dass hier täglich neue beinahe buchfüllende Dinge vor sich gehen. Im neuesten Fall beobachte ich, getarnt wie John Rambo hinter meiner Badezimmerpflanze, meinen Nachbarn auf seinem Balkon schräg unter mir.  Bisher nur bekannt durch die weniger liebenswerte Kommunikation zwischen ihm, seiner...Lebensgefährtin (?) und seinen (?) zwei Kindern, gehen wir mal davon aus, dass die Konstellation den Tatsachen entspricht.
Nun ist es so, dass seit 1-2 Wochen nebst Wäscheständer, diversem Mobiliar und einem sperrigen Sichtschutz eine kleine Pflanzenzucht eingezogen ist. Bestehend aus einer grünen Züchtung die mir stark nach Hanf  aussah. Jedoch bin ich der Pflanzenkunde diesbezüglich weniger mächtig und wollte nicht gleich so tief in die Vorurteilskiste greifen.

Der Marilyn-Effekt, KEIN Sand im Schuh, die Cousinen...

...& still Berlin on my mind.

Auf Wetter-Apps, Onlinedienste etc. ist kein Verlass. Das hat einen erheblichen Einfluss auf meine Wochenend-Unternehmungen und dem dazugehörigen Gepäck. Packe ich für ein verlängertes Wochenende in Berlin meine dreißig Sachen zusammen, sagt der Wetterdienst es wird regnen und ich sorge mit festem Schuhwerk und Jacke ZUSÄTZLICH vor. Es wurden 30° + und nicht ein Tropfen Regen in Sicht. Entschließe ich mich aufgrund der Vorhersage an meinen geliebten Strand an die Ostsee zu fahren, rüste ich mich mit der Erkenntnis aus Berlin mit Bikini und Jeansshorts aus... es regnete beinahe ununterbrochen bei unangenehmen 15° .

man stelle sich vor...

... man klickt auf meinen Blog und entfacht mit einem Mal eine riesige Staubwolke. Über einen Monat habe ich hier nicht mehr in die Tasten gehauen und kleine Brocken meiner Erlebnisse, Gedanken und Sichtweisen dargeboten. Aber nun, um es mit den Worten Arnold Schwarzeneggers zu sagen " I am back!" .
Es ist weniger so, dass mir mein "langweiliges" Leben keinerlei Schreibstoff darbot. Ich habe sogar zwischendurch immer wieder in Blogthemen gedacht aber irgendwie...kam so dies und das dazwischen.

Happy ...

... Birthday to my BFF !!!

Mein allerliebstes Katchen,

diese Zeilen widme ich dir zu deinem Geburtstag. Ich stelle mir vor, wie Tobi und du sonnengebräunt, deine Haare wild gelockt vom Meerwasser irgendwo an der thailändischen Küste sitzt, eine kühles kleines Chang genießt und vielleicht sogar der Sonne beim versinken zuschaut. Ich hoffe, du hattest einen wunderschönen Tag vor Traumkulisse.

Die Tücken der Schwerkraft...

...täglich grüßt das Murmeltier und auf einmal haben wir April.

Ich habe soeben beinahe eine Stunde damit verbracht, auf meinen Bildschirm zu starren, um einen Anfang für einen neuen Blogpost zu finden. Zur Warterei auf eine Eingebung, habe ich mir den sprichwörtlichen Tee aufgebrüht. Nun sende ich Stoßgebete ab, denn ein großer Schwapp des heißen Getränks landete auf der Tastatur meines Laptops. Aber wie ich sehe, hat meine Tollpatschigkeit keine schlimmeren Auswirkungen auf die robuste Mediontechnik.


Sieht man sich nicht auf dieser Welt...

...so sieht man sich in Bitterfeld.
Ich hoffe, für jeden den ich kenne, dass wir uns auf dieser Welt wiedersehen!!!

Aber fangen wir von vorne an.

Hoher Besuch kündigte sich an. Hoher Besuch aus dem dicken B!!! Mein Bruder un sin Fru wagten das Abenteuer sachsen-anhaltinische Einöde, um mich in der kleinen Butz zu besuchen.
Da auf die deutsche Bahn jeder Zeit Verlass ist, holte ich die Hauptstädter im knapp 40km entfernten Wittenberg vom Zug ab um mit Ihnen den Tag in Leipzig zu verbringen.

Unser Ziel : das ehemalige Messegelände AGRA in Markkleeberg.

Frühjahrsputz...

...wie können ein so schönes Wort wie 'Frühjahr' und ein so unbehagliches Wort wie 'Putz' eine Symbiose eingehen?!
Verbinde ich doch mit dem Frühjahr : Blumen, Vogelgezwitscher und mehr Sonnenstunden. Wobei der Putz mit Staub, Dreck und körperlichen Verrenkungen einhergeht. Oder in Spritz-/ Wurf- oder Rau-Ausführung. Letzteres möchte ich hier nicht näher thematisieren.



Maikäfer on Tour...

...it´s meeee!! Maikäfer aka Elisa, Ilse, Aloisia.
Warum nun der Käfer des späten Lenz´?! 
Nun ja, meine bitte-bald-tanken-Leuchte hat sich gemeldet, das Wetter ist nur noch für kurze Zeit so schön und ich habe das unbändige Verlagen nach körperlicher Ertüchtigung mit wechselnder Kulisse. 
Ich habe die mit-dem-Fahrrad-zur-Arbeit-fahr´-Saison für mich eröffnet.
Nach dem letzten Wochenende bin ich davon ausgegangen, dass die unsportlichen Winter(Herbst- und späten Sommer-)monate meiner Kondition nichts anhaben konnten. 
Pustekuchen wie meine Mama gern zu sagen pflegt. Mein Puls gefühlt bei 328. In einem Comic hätte sich meine Zunge über die Straße gerollt, damit ich noch ein paar Atemzüge der 2 grad kalten Luft erhaschen kann, bevor ich mit gekreuzten Augen mausetot vom Fahrrad gefallen wäre.
Ich musste an das Sprichwort mit dem pumpenden Maikäfer denken, den ich in dieser Szene perfekt und bühnenreif performed habe. Woher kommt eigentlich das Sprichwort mit dem pumpenden Maikäfer? 

Frag der/die/das Google nach wer/wie/was, wieso/weshalb/warum!

Achtung! Es folgt eine nützliche Information der Kategorie "Wissen macht Ah!"

Der Maikäfer pumpt sich vor seinem Abflug auf. Aaaaahhhh!!!!

Das wäre was gewesen...wäre ich von der Kreuzung an der ich stand, wie Karlsson vom Dach mittels einer Propellerkappe abgehoben. 
Ich habe es trotz der Pumperei noch mit dem Rad zur Arbeit geschafft. Ich habe länger gebraucht als angenommen. Das mag am geringen Luftanteil meiner Reifen gelegen haben. Somit waren wir beide etwas schwach auf der Brust. Das Luftproblem hat sich über den Tag gelegt. Mit einem kleinen Augenklimpern habe ich einen starken Mann der Firma dazu bringen können, mir meine Reifen auf das Höchstmaß der möglichen Luftkapazität zu bringen. Nun sause ich mit Sturmfrise und zum Wetter passender Musik auf den Ohren durch D-town. 


)

Manchmal...

...hilft aber auch so gar nichts.

Eine müde Melancholie zog seit dem Weckerklingeln heute morgen mit schweren Füßen an mir und hinter mir her. Der heutige Dienstag war mein Montag. Das Wochenende um einen Tag verlängert, traf ich gestern bei bestem Wetter meine Messe-reisenden Eltern in Leipzig, um sie am Nachmittag mit meiner Heide bekannt zu machen.
Vielleicht hatte ich mich auch ganz spontan an die Freiheit des Urlaubstages gewöhnt und mich daher stimmungstechnisch dem wolkenverhangenden Himmel von heute angepasst.

Hätte ich doch heute früh zu gern meinen Kaffee im Bett getrunken und mir ausgesucht, womit mein Toast als nächstes belegt wird. Denn wie mein weiser Papa auch gerne zu sagen pflegt: " Wer nie sein Brot im Bette aß, weiß nicht wie Krümel pieken."


Ich vergass...

...vom mein-Herz-rutscht-in-die-Hose-Moment der letzten Woche zu berichten. Da ich genau weiß, dass meine liebe Familie stets gespannt auf neue Geschichten in meinem Blog wartet, habe ich diese glatt beim Telefonat vergessen zu erwähnen. War ich doch damit beschäftigt ihnen dank Facetime beim Essen oder Zeitschriften sortieren zu zusehen. 

Es war Donnerstagabend als ich von einer Freundin in die Heide zurückkehrte. Ein Blick in den Briefkasten könnte ab und zu nicht schaden, dachte ich mir. Es hatte sich gelohnt die verbeulte Kiste zu öffnen. Lag dort doch ein Schreiben der Stadt Dessau-Roßlau. Etwas irritiert aber noch ohne großartige Befürchtungen, nahm ich ihn ungeöffnet mit hinauf ins Dachgeschoss. Ich zog mich in Ruhe aus, setzte mich und öffnete das Schreiben. Ich bin Meister im Überfliegen und habe somit folgende Wörter zu einem Satz zusammen gefügt :

Der Rattenfänger von Hameln...

...dieser möchte in Bezug auf meine (zukünftigen) Follower sein. Zähle ich derzeit stolze 2 Stück...dürfte sich an dieser Situation gerne etwas ändern.

Alsoooo...

Mit welchem Lied, welches ich euch äußerst professionell und mit gezwirbelter Blogger-Frise auf meiner Rattenfänger-Flöte darbiete, bringe ich euch dazu mir brav zufolgen???

Themen her!

Hier zwar nichts mit Flöte aber ebenfalls Blasinstrument ... wenn auch aus Blech.